Repertoire
Wenn vier Stimmen übereinstimmenAuthentische Programme sind ihr Markenzeichen. Wenn sich, wie im Deutschen Saxophon Ensemble geschehen, vier Künstlerpersönlichkeiten mit identischen musikalischen Präferenzen finden, dann entsteht etwas Außergewöhnliches; dann ist das Programm schon Programm.
Und gerade weil das Saxophon sich anscheinend grenzenlos in allen musikalischen Genres bewegen könnte, versuchen sie nicht, möglichst jede Sparte zu bedienen, sondern beschränken und konzentrieren sich nur auf das, was definitiv dazu dienen kann, das Saxophonquartett als gleichwertig akzeptiertes Medium im Klassikbetrieb zu etablieren.
Zur Verwirklichung dieses Anliegens pflegt das Deutsche Saxophon Ensemble eine subtile und nuancenreiche Klangkultur. Dass man die eigenen Interpretationen nicht nur anhand des Notentextes entwickelt, sondern diese auch musikwissenschaftlich durch das Studium des historischen Kontextes untermauert ist dabei selbstverständlich.
So hat sich das Quartett mittlerweile ein exklusives Repertoire erarbeitet, das ein musikgeschichtliches Spektrum von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Moderne abdeckt. Oberstes Auswahlkriterium für eine eigene Bearbeitung ist hier nicht die Popularität, sondern die Qualität einer Komposition bzw. deren Möglichkeit zu einer instrumentengerechten Adaption.
Dieser Maßstab wird auch angelegt, wenn es gilt, die übliche originale Standardliteratur für Saxophonquartett mit neuen, zeitgenössischen Werken zu ergänzen. Deren Erarbeitung erfolgt daher auch meist in persönlichem Kontakt mit den Komponisten.
Ein weiteres Segment im Repertoire des Deutschen Saxophon Ensembles sind Werke aus der Gattung Saxophonquartett plus. Wobei dies eine Kombination mit Orgel, Klavier, Bariton und Orchester ermöglicht.
Nachfolgend eine chronologische Liste der im Repertoire des Deutschen Saxophon Ensembles vertretenen Komponisten:
Johannes Ockeghem (ca. 1420-1497)
Giovanni Gabrieli (1557-1613)
John Farmer (1565-1605)
Orlando Gibbons (1583-1625)
Henry Purcell (1658-1695)
Domenico Scarlatti (1685-1757)
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Robert Schumann (1810-1856)
Jean Baptiste Singelée (1812-1875)
Johannes Brahms (1833-1897)
Antonin Dvorak (1841-1904)
Isaac Albéniz(1860-1909)
Gabriel Pierné (1863-1937)
Richard Strauss (1864-1949)
Alexander Glasunow (1865-1936)
Max Reger (1873-1916)
Arnold Schönberg (1874-1951)
Gustav Bumcke (1876-1963)
Paul Hindemith (1895-1963)
George Gershwin (1898-1937)
Francis Poulenc (1899-1963)
Kurt Weill (1900-1950)
Eugène Bozza (1905-1991)
Ferenc Farkas (1905-2000)
Harald Genzmer (1909-2007)
Jean Martinon (1910-1976)
Erland von Koch (1910-2009)
Fritz Christian Gerhard (1911-1993)
Alfred Desenclos (1912-1971)
Jean Françaix (1912-1997)
Leonard Bernstein (1918-1990)
Jürg Baur (1918-2010)
Astor Piazzolla (1921-1992)
Wolfgang Hofmann (1922-2003)
Helmut Vogel (1925-1999)
Walter S. Hartley (*1927)
Frank Michael Beyer (1928-2008)
Pedro Iturralde (*1929)
Willy Giefer (*1930)
Eberhard Eyser (*1932)
Dimitri Terzakis (*1938)
Paul Reade (1943-1997)
Thomas Blomenkamp (*1955)
Thierry Escaich (*1965)
Guido Rennert (*1973)
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